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Angelsportfreunde M.K.Immenstaad e.V.

Gewässerordnung

(Gültig ab 01. Januar 2009)

 

 

1.    Grundlage der Gewässerordnung ist das Fischereirecht von Baden-Württemberg.

 

2.    Die Vereinsgewässer werden nach den Beschlüssen der Vorstandschaft und den Bestimmungen der Pachtverträge bewirtschaftet. Zusätzlich gelten die Veröffentlichungen in den Vereinsnachrichten.

 

3.    Fangerlaubnis

Der Antragsteller muss im Besitz eines gültigen deutschen Jahresfischereischeines sein. Jungfischer vom 10. bis zum 16. Lebensjahr ohne Sportfischerprüfung dürfen den Angelsport nur in Begleitung einer volljährigen Person ausüben. Die Begleitperson muß im Besitz eines gültigen deutschen Jahresfischereischeines sein.

 

4.    Gäste

Jedes Mitglied kann 4 x im Jahr einen Gast an den Unterweiher mitbringen. Der Gastfischer muß im Besitz eines gültigen deutschen Jahresfischereischeines sein.

Das Mitglied hat seinen Gast zu begleiten und ist für dessen Handlungen voll verantwortlich. Die Vorstandschaft ist berechtigt, verdienten Gönnern des Vereines eine Tages- oder Jahreskarte auszustellen.

 

5.    Fangzeiten

Das Angeln ist eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt. Vom 01.05. - 30.09. ist der Aalfang bis 01.00 Uhr Sommerzeit erlaubt. Während der Dauer von Vereinsfischen, ist für nichtteilnehmer an der Veranstaltung, das Fischen untersagt. In den Gewässern des Vereins ist das Eisfischen und das Befischen der Gewässer vom Boot aus verboten.

Die Gewässerwarte können (nach Rücksprache mit dem Vorstand) an Stellen, an denen für den Verein gefischt wird oder Fischeinsätze getätigt werden, das Angeln vorübergehend untersagen.

 

6.    Schonzeiten und Mindestmaße

Die in der Fischereierlaubnis festgesetzten Schonzeiten und Mindestmaße entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen und sind auf der Erlaubniskarte ausgedruckt. Die Vorstandschaft kann die Schonzeiten und Mindestmaße erweitern. Als Mindestmaß gilt der Abstand von der Kopfspitze bis zum Ende der natürlich ausgebreiteten Schwanzflosse. Werden geschonte oder untermaßige Fische gefangen, so sind sie sofort wieder ins Wasser zurückzusetzen. Alle Fische dürfen nur mit nassen Händen berührt und nicht gehältert werden, maßige Fische die nicht der Schonzeit unterliegen, müssen entnommen werden. Die Fische sind grundsätzlich mit dem Kescher zu landen. Gefangene Fische dürfen nicht an der Schnur aus dem Wasser gehoben werden. Ausgenommen sind Kleinfische, z. B. Rotaugen.

Massige Fische, die nicht der Schonzeit unterliegen, müssen entnommen werden.

Hakenlöser, Rachensperre, Fischtöter, Messer und Kescher sind stets mitzuführen.

 

7.    Köderfische

       Der lebende Köderfisch ist Verboten.

       Die toten Köderfische müssen aus dem Unterweiher stammen, das mitbringen von Köderfischen ist verboten.

 

Als Köderfische dürfen nur Fische benutzt werden, für die keine Mindestmaße und gesetzlichen Schonzeiten gelten. Die Verwendung von Zierfischen ist verboten. Bei Verwendung von lebenden Köderfischen wird auf das Tierschutzgesetz hingewiesen. Lebendige Mäuse, Frösche oder ähnliches als Angelköder zu benutzen ist nach dem Tierschutzgesetz verboten und strafbar.

 

Das Anfüttern (jeglicher Art) ist verboten.


 

8.    Angelgeräte

Am Unterweiher in Taldorf sind 2 Angelruten mit je einer Anbißstelle erlaubt. Das gleiche gilt für den Aalfang. Beim künstlichen Köder muß Hakengröße 1 verwendet werden. Bei Wobblern sind 2 Drillingshaken erlaubt.

In der Zeit vorn 15.02. bis 31.05. darf nur mit Einzelhaken Größe 1 auf Hecht und Zander gefischt werden. Der Drilling auf Friedfische ist verboten.

Am Lipbach darf nur mit einer Angelrute und einer Anbißstelle gefischt werden.

Für den Aalfang in der Lipbachmündung sind zwei Angelruten mit je einer Anbißstelle erlaubt.

Im Lipbach darf nur mit Schonhaken gefischt werden.

Die Vorstandschaft behält sich das Recht vor, in den Vereinsgewässern die Netz- und Elektrofischerei sowie den Einsatz von Reusen zur Überprüfung des Fischbestandes zu betreiben.

 

Köderfischsenke ist verboten.

9. Natur-, Tier- und Umweltschutz

Die Gesetze zum Natur-, Tier- und Umweltschutz sind zu beachten. Wasserverunreinigungen, Fischwilderei und evtl. Fischsterben sind sofort dem nächsten Polizeiposten und dem 1. oder 2. Vorstand zu melden. Werden kranke, verletzte oder abnorme Fische gefangen, müssen diese möglichst lebend den Gewässerwarten übergeben werden.

 

Die Beseitigung oder Reduzierung von Schwimmpflanzen und Uferpflanzen ist verboten.

Das Zurücklassen von Unrat wie Mais, Madendosen, Verpackungen, Bier- und Sprudelflaschen kann im "Wiederholungsfall“ zum Entzug der Angelerlaubnis führen.

 

Wiesen und Felder am Gewässer dürfen nach dem Uferbegehungsrecht nur bis 2 m von der Uferkante betreten werden. Das Befahren sowie Parken in Wiesen und Äckern ist verboten. Eingefriedete oder bebaute Grundstücke dürfen nur mit dem Einverständnis des Eigentümers betreten werden.

 

Die festgelegten Schongebiete sind zu beachten.

 

Es dürfen nur die ausgewiesenen Angelplätze benutzt werden.

 

10.  Führung der Fangliste

Der Fang tag ist vor Beginn des Fischens mit Kugelschreiber einzutragen. Bei Nichteintragung muss der Kontrolleur einen Vermerk in die Karte schreiben, oder die Erlaubniskarte zu entziehen. Nach Beschluß der Vorstandschaft erfolgt ein zeitlicher Entzug der Angelerlaubnis.

 

Gefangene Fische sind nach Art, Länge und Stückzahl sofort nach dem Fang einzutragen.

 

 Für jeden Fisch ist eine neue Zeile zu benutzen. Tages - und Gästekarten müssen nach dem Angeln in den Briefkasten an der Hütte eingeworfen werden.

Die Fangliste ist bis spätestens 15. Januar des folgenden Jahres abzugeben. Nach dem 01. Februar wird eine Gebühr von 10,00 € erhoben.

 

11. Verhalten am Weiher

Die Angler haben sich bei der Ausübung der Fischerei kameradschaftlich zu verhalten. Störungen während des Angelns sind zu vermeiden. Die Angelplätze sind so zu wählen, daß eine gegenseitige Behinderung unterbleibt. Beim Vereinsfischen können die Angelplätze verlost werden.

 

Das Fischen mit künstlichen Ködern ist nur dann erlaubt, wenn kein anderer Fischer dadurch gestört wird.

 

Ebenso sind die freundschaftlichen Beziehungen zu der Familie Schmeh (Verpächter) Ehrensache.

Es ist die Pflicht des Anglers, sich mit der Gewässerordnung vertraut zu machen und sie zu befolgen. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen der Gewässerordnung können Gewässerwarte und der Vorstand die Fischereierlaubnis sofort entziehen. Über die zu verhängende Maßnahme (Verweis, Sperre, zusätzliche Arbeitsstunden und Ausschluss etc.) entscheidet die Vorstandschaft.

 

Markdorf  01.01.2009

Der Vorstand